Ja, ich weiß, eigentlich müsste sie blau sein, aber ich hatte keine vegane blaue Lebensmittelfarbe zur Hand. Daher gibt es hier eine schokoreiche Sepia-Variante, für die man bereits mit recht einfachen Zutaten zum gewünschten Resultat kommt.

Dieser Kuchen bleibt auf jeden Fall dem „It’s bigger on the inside“-TARDIS-Motto treu, denn auch wenn der Kuchen im fertigen Zustand relativ klein aussieht, verbergen sich hinter der Marzipanschicht fast zwei komplette Blechkuchen.

Also, zur Herstellung des „Rohbaus“ werden daher zunächst zwei Bleche Rührkuchen benötigt. Ich habe ein helles und ein dunkles gemacht, aber das kann natürliche jede/-r so handhaben, wie sie/er möchte.

Zutaten für ein helles Blech Rührkuchen:

  • 600 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 300g Margarine
  • 400 ml Sojamilch
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 1 1/3 Pk Backpulver
  • 2 EL Rum

Zutaten für ein dunkles Blech Rührkuchen:

  • 600 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 300g Margarine
  • 450 ml Sojamilch
  • 50 g dunkles Kakaopulver
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 1 1/3 Pk Backpulver
  • 2 EL Rum

Deko:

  • 800 g Marzipanrohmasse
  • 40 g dunkles Kakaopulver
  • 500 g Zartbitterschokolade

Außerdem:

  • Karton
  • jede Menge Backpapier
  • ein paar Schaschlikspieße

Zubereitung Teig:

Jeweils alle Zutaten für ein Blech in eine Rührschüssel geben und zu einem homogenen Rührteig verarbeiten. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und ca 20-30 bei 180°C Umluft backen. Analog mit dem zweiten Blech verfahren.

Den Teig gut auskühlen lassen und dann zurecht schneiden. Hierzu habe ich die Maße meines Backblechs und die Höhe des fertig gebackenen Kuchens (ca 2 cm) als Grundlage genommen: Um eine halbwegs proportionale TARDIS hinzubekommen, habe ich aus einem Blech jeweils 6 Stücke von 11 x 11 cm geschnitten, die dann übereinandergestapelt werden (wobei zwischen jede der 12 „Etagen“ geschmolzene Zartbitterschoki gepinselt wird). Damit alle Stücke gleich groß sind, bietet es sich an, Kartonschablonen hierfür anzufertigen – zumindest mir hat das sehr geholfen. Bei mir hatte die TARDIS dann eine Höhe von 24 cm, das Verhältnis Höhe/Breite ist also mehr oder weniger 2:1. darüber kommt dann noch eine letzte Etage die etwas kleiner ist (hier habe ich 7 x 7 cm als Maß genommen). Wegen der Maße meines Backblechs musste ich dieses letzte Stück aber aus zwei Hälften zusammenpuzzlen. Für die Verklebung der Etagen wird etwa 150 g Zartbitterschokolade benötigt. Die TARDIS ist in diesem Zustand noch sehr instabil. ich bin so verfahren, dass ich ein Schaschlikspieß durch die Mitte gestochen habe, damit sich das Projekt nicht zum Schiefen Turm von Pisa entwickelt. Beim Stapeln der Etagen sollte man aber auch darauf achten, dass man die Etagen (die meißt nicht an allen Stellen gleich hoch sind) immer so dreht, dass schon beim Zusammensetzen möglichst wenig Schieflage entsteht.

Dekoration:

Zunächst 700g Marzipanrohmasse mit dem Kakaopulver verkneten. Die restlichen 100 g Marzipan bleiben in der ursprünglichen Farbe und werden später zu Fenstern und Schildern (oder zur Lampe auf dem Dach der TARDIS, wenn man keine Geburtstagskerze nehmen will 😉 ).

Dann die dunkle Marzipanmasse dünn ausrollen und die vier Seitenwände ausschneiden (auch hierfür habe ich mir eine Kartonschablone gebastelt. Da das Marzipan aber ungemein klebt, habe ich das Marzipan immer zwischen zwei Backpapierstücken ausgerollt und auch die Kartonschablone nie direkt auf das Marzipan gelegt sondern immer eine Backpapierschicht dazwischen gehabt.

Danach weitere Stücke zurechtschneiden (Stück für den Deckel, für die Seitenkanten und die Sprossen in den Türen. Das helle Marzipan ebenfalls ausrollen und kleine Vierecke ausschneiden, die dann später zu Fenstern werden.

Zartbitterschokolade schmelzen und den gesamten „Teig-Rohbau“ damit dick einpinseln, damit die Marzipanwände, die man danach dagegen drückt, richtig gut dran festkleben. Die Sprossen und Fenster ebenfalls aufdrücken und dann das Ganze (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen (und hoffen, dass die TARDIS am nächsten Tag immer noch da ist).