Heute gibt’s einen Gastbeitrag von Frank. Hier sein superleckeres Rezept für vegane Kürbissuppe:

Eigentlich lassen sich aus allen essbaren Kürbissen vorzügliche Suppen zubereiten. Zum einen kann man die „typisch deutsche“ deftige Suppengrundlage wählen mit viel Suppengemüse, wie Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel etc., um den Kürbis zu „versuppen“. Andererseits gibt es aber auch eher asiatische oder tropische Varianten, die auch an heißen Tagen gut schmecken, auch kalt serviert – und eine solche habe ich heute hier festgehalten. Die Suppe eignet sich hervorragend dazu, mit Kindern zu kochen und ihnen Lebensmittel nahe zu bringen, Zutaten wie Kürbisse und Süßkartoffeln hat man als Kind nicht so häufig in den Fingern, außerdem macht das Geschnibbel und das Arbeiten in der Küche einfach Spaß.

Zutaten (für 4-6 Personen):

  • 1 kg Hokkaidokürbis (Die Mengenangabe bezieht sich auf die bereits gewürfelte Menge. Ich empfehle einen Bio-Kürbis zu nehmen, denn die Schale lässt sich problemlos mitverarbeiten, beim Kochen wird diese sehr weich.)
  • 2 mittelgroße Kartoffeln (Welche man nimmt, ist eigentlich egal.)
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • ½ mittelgroße Süßkartoffel
  • 1 reifer Pfirsich (Auch hier empfehle ich die Bio-Variante)
  • 1 mehliger Apfel (Auch hier empfehle ich die Bio-Variante)
  • 1 getrocknete Chili (Je nachdem, wie scharf man es mag, sollte man auf die Kerne achten…)
  • 2 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl
  • ¼ TL Curry (Vorsicht, zu viel Curry vernichtet jede andere Geschmacksnuance.)
  • 800 ml vegane Gemüsebrühe (Augen auf beim Brühekauf!)
  • Kokosmilch

Zubereitung:

  1. Kartoffeln, Möhre, Zwiebel und Süßkartoffel schälen und in Würfel (oder andere beliebige Form) schneiden. Kürbis und Äpfel ebenfalls würfeln, den Pfirsich würfeln und wegstellen.
  2. Kartoffeln, Möhre, Zwiebel und Süßkartoffel in 2 EL Öl in einem großen Topf andünsten (E-Herd: Hitze 7/10). Bitte darauf achten, dass das Gemüse nur schwitzt und nicht anbrät. Damit nichts festpappt, regelmäßig umrühren.
  3. Wenn die Zwiebeln glasig sind – die Kartoffeln sollten ruhig noch „Biss haben“ – die Kürbis- und Apfelstückchen mit dem Curry in den Kopf geben und ca. 5 Minuten gut umrühren. Achtung: Das Currypulver darf nicht anbrennen, aber ruhig mitschwitzen.
  4. Jetzt mit Gemüsebrühe ablöschen und die grobgeschnittene getrocknete Chili-Schote hineingeben und so lange mitköcheln lassen, bis die Kartoffeln und der Kürbis weich sind.
  5. Jetzt den Pfirsich hinzugeben und die Suppe nach Geschmack pürieren.
  6. Die Suppe mit Kokosmilch, Pfeffer und Salz abschmecken und mit Kokosmilch-Klecks servieren.

Zubereitungshinweis:

Die Suppe lässt sich natürlich nach Geschmack in verschiedene Richtungen steuern: Ins Asiatische kann man gehen, wenn man die Suppe mit frischem Zitronengras ziehen lässt. Man kann auch einen Apfel oder einen Pfirsich mehr nehmen, dann wird die Suppe säuerlicher bzw. süßlicher, oder aber man nimmt mehr Chili, dann wird es eben feuriger. Du wirst sehen, ob süß, sauer oder scharf: Es schmeckt. An den Kürbis, fertig, los!